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Ein zum Park geöffnetes „U“. Die Erweiterung um 40 Betten erfolgt durch das Hinzufügen eines dritten Baukörpers, der die beiden bestehenden Flügel verbindet. Dieser präzise Anschluss an die bestehenden Bauten lässt das Ganze als unitäre Einheit funktionieren und minimiert zugleich die bauliche Wirkung. Die privilegierte natürliche Umgebung, die die Eigenart des Ortes ausmacht, bleibt vollständig erhalten. Die Grünräume werden rund um den neuen Komplex verstärkt und zwischen den drei Flügeln auf der Ebene des 1. Obergeschosses verlängert.
Ein „U“ auf einer Ebene. Das Erdgeschoss, in direkter Verbindung mit dem Park, nimmt auf einer Ebene die dem gesamten Heim gemeinsamen Räume auf und wird zu einem Lebens- und Begegnungsort für Familien und Angehörige. In seinem Herzen gliedern sich Aktivitäts- und Erholungszonen um einen meditativen Patio. Die gemeinsame Ebene des Erdgeschosses erschliesst die drei aufragenden Flügel, zwischen denen der therapeutische Garten Platz findet. Ebenerdig für die Einheiten des 1. Obergeschosses, ist er für die anderen Einheiten leicht zugänglich. Er geniesst so eine privilegierte Lage, geschützt zwischen den Gebäuden und offen zum Park.
In den Obergeschossen erlaubt die U-Typologie, eine funktionale Verbindung mit den bestehenden Räumen herzustellen und eine insgesamt rationellere Nutzung zu begünstigen. Die beiden Pflegeeinheiten je Geschoss haben so eine optimierte Grösse und eine direkte Verbindung untereinander, was Synergien fördert und Flexibilität bei der Verteilung der Zimmer gibt. Der Rundgang wird von Weitungszonen rhythmisiert, die mit der durch die bestehende Riegeltypologie bedingten Linearität brechen und den Gemeinschaftsräumen zugleich einen intimen Charakter verleihen. Die Erneuerung der Kopfbauten 2000 und 3000 — über ihre notwendige Rolle als Erdbebenverstärkung hinaus — kommt den Einheiten zugute, indem sie ihnen einen zum Park geöffneten Lebensraum bietet.
Geklärte Zugänge. Derzeit sind die verschiedenen Ströme — Besucher und Logistik, Fussgänger und Fahrzeuge — ununterschieden in derselben Zone an der Rückseite der Gebäude 1000 und 2000 vermischt. Durch das Umkehren der Parkierungszonen werden Besucher- und Logistikströme klar getrennt. Vom Parkplatz im Südosten (derzeit dem Personal vorbehalten) gelangen die Besucher direkt zum Haupteingang, indem sie durch den Park gehen. So an der zum Park gewandten Seite positioniert, erfolgt der Zugang zum Heim nun frontal — und nicht mehr seitlich. Der Eingang gewinnt an Sichtbarkeit und bietet zugleich eine grosszügige Vorzone, wie sie eine Einrichtung dieser Bedeutung erfordert.
Der bestehende Zugang im Nordwesten der Parzelle, entlang der Avenue de l'Europe, wird seinerseits zu einem im Wesentlichen technischen Zugang. Die Fahrzeugzugänge zu den Schulpavillons und die bestehenden Lieferzonen bleiben erhalten. Der Parkplatz im Betrachtungsbereich ist nun dem Personal vorbehalten, und der heutige Eingang wird zu einem Nebeneingang, direkt verbunden mit Garderoben, Küche usw.
Dieser minimale Eingriff, der im Vertauschen der Zugänge besteht, klärt die Ströme und verleiht dem Eingang Bedeutung und Sichtbarkeit. Das Gebäude 1000 und die es säumenden bemerkenswerten Bäume werden durch diese Umkehrung ebenfalls aufgewertet. Bei einem Projekt in der Entwicklungszone böte der Besucherparkplatz die 24 Plätze am Parzellenrand im Süden, weiterhin direkt mit dem Eingang verbunden.
Im Innern werden die Besucher zu den Aufzügen beiderseits des Empfangs geleitet, um die Privatsphäre der Einheit im Erdgeschoss zu wahren. Die vertikalen Erschliessungen des neuen Gebäudes erlauben es ihrerseits, die Logistikströme (saubere Wäsche, schmutzige Wäsche, Zugang zur Wäscherei …) zu den beiden Pflegeeinheiten der Obergeschosse zu verteilen. Technik- und Besucherströme sind so klar getrennt und strategisch positioniert. Bewohner und Personal nutzen selbstverständlich alle Erschliessungen unterschiedslos.
Ein unitäres „U“. Da die drei Flügel ein Ganzes bilden, werden die Fassaden durch eine Sprache vereinheitlicht, die es erlaubt, die Variationen in der Tiefe zu behandeln (geschlossene Fassaden, Öffnungen, Balkonzonen). Diese Behandlung kann auch als roter Faden für eine allfällige spätere Erneuerung des Bestands dienen.
Das Geschoss: 2 Riegel, dann ein „U“, eine Ebene und der Park. Der Bau erfolgt in drei aufeinanderfolgenden Phasen. Zunächst wird der neue Flügel, der die beiden bestehenden Riegel verbindet, errichtet, ohne den allgemeinen Betrieb des Heims zu behindern. Die bestehenden Zugänge — Eingang und Lieferungen — bleiben ebenfalls erhalten. Das Erdgeschoss und die Kopfbauten 2000 und 3000 werden in einem zweiten Schritt behandelt, wobei die Gemeinschaftsräume vorübergehend in eine provisorische Struktur verlegt werden müssen. Sobald das Gebäude wieder bezogen ist, können die Aussenanlagen gestaltet werden.
Je nach Investitionsstrategie kann eine spätere vierte Phase für die Erneuerung der Fassaden und Dächer der bestehenden Gebäude vorgesehen werden.